„Ametspichler?“
„Hier!“
„Bauer?“
„Hier!“
„Brandner?“
„Hier!“
So geht der Lehrer alle Schüler
nach Nachnamen durch und landet dann irgendwann bei mir.
„.......Schweigen....“
Ich: „Ja das bin dann wohl
ich.“
Lehrer: „Wie spricht man das
aus?“
Ich: „SnjEžana.“
Lehrer. „Schnijesaaahna.“
Ich: „Nein, SnjEžana. Die
Betonung liegt auf der ersten Silbe auf dem E.“
Lehrer: „Schneeeeeeetsanna.“
Ich: „Nein, Snježana, das nj
ist wie das ñ in España und das ž ist wie j in journal.“
Lehrer: „Snijeschana.“
Ich= der ewige Jugo.
Nach zehn Versuchen,
Gelächter und Schweißperlen auf der Stirn des Lehrers kapituliere ich.
„Ja genau, wunderbar,
Snijeschana (dabei denke ich: Hinterwälder-Bayer, noch nie aus dem Dorf
rausgekommen, keine Ahnung, was ein französisches j ist und ein spanisches ñ),
Sie haben´s aber schnell gelernt!“
Ich glaube, es gibt kaum
jemanden in Deutschland, der seinen Namen öfter selbst ausgesprochen und
erklärt hat, als ich.
Und das waren seit frühester
Kindheit die Momente, in denen ich mich nicht deutsch gefühlt habe, in denen
ich gemerkt habe, dass ich zwar hier geboren, aber irgendwie dennoch ein
Gastarbeiterkind bin. Ich habe Dirndl getragen und das Lied mit Heidi und deine
Welt sind die Berge auswendig gelernt. Ich war im katholischen Religionsunterricht,
weil es damals noch kein Ethik gab und trug meine St. Martins Laterne neben
Veronikas, Maximilians, Steffis und mindestens jeweils vier Florians und
Michaels.
Ich=Deutsch.
Und trotzdem spürte ich
damals schon, dass es nicht zu 100 % das ist, was ich bin.
Es gab so viele Unterschiede
zwischen meinen deutschen Freundinnen und mir.
Sie spielten Klavier, ich
Akkordeon.
Sie aßen abends oft kalt,
wir aßen warm.
Sie aßen Vollkorn, wir
Weißbrot.
Ihre Eltern erklärten ihnen
die Hausaufgaben, ich versuchte meinen aufgelösten Eltern zu erklären, dass ein
kec (eine eins) im Zeugnis etwas Gutes ist und keine 6.
(Im ehemaligen Jugoslawien
war die 5 die beste Note und die 1 die schlechteste).
Ich=Jugo.
Und dann kamen die Ferien
und wir fuhren runter. Ich weiß noch, dass ich meinen Freundinnen dort immer
einen Haufen der allseits beliebten Milka-Schokolade mitbrachte. Eine davon,
Bojana, öffnete die Verpackung, legte die Schokolade auf den Boden und bot sie
allen Umstehenden an. Mir wäre beinahe die Kinnlade in den Staub gefallen. Ich
habe nicht verstanden, warum sie sie mit den anderen teilt, die Tafel war doch
nur für sie bestimmt. Da brach meine deutsche Seite durch. Früher saß ich öfter
auf dem Spielplatz inmitten anderer Mütter und die Frauen vom Balkan schüttelten
den Kopf über die deutschen Mütter, die das Spielzeug ihrer Kinder mit einem
Terminator-Blick bewachen und dann aufspringen. „Gibst du das bitte her, das
gehört Jan-Vincent, nein, nein, Dragaaaana...gib das her.“
Die jugoslawischen Mütter
schütteln den Kopf und tuscheln: „Kennst du schon den neuen Witz über deutschen
Geiz? Eine Frau sagt zu ihrem Verlobten: Ich kann nicht mehr mit dir zusammen
sein, hier hast du deinen Ring wieder. Daraufhin sagt er: Und wo ist die
Schachtel?“
Natürlich sind das
Stereotype, natürlich sind nicht alle gleich und natürlich mag ich die
Deutschen, dennoch sind da sehr wohl große und nicht von der Hand zu weisende
Unterschiede auch was den Geiz betrifft.
Ich war mit einer Freundin
(deren Freund Deutscher war) bei ihrem Freund zu Hause. Sie öffnete einfach
alle Getränke und Lebensmittel, auf die sie Lust hatte und trank und aß, wie es
ihr beliebte. Als der Bruder ihres Freundes nach Hause kam (er wohnte da auch)
musste es zum kulturellen Eklat kommen.
(Wirklich eine wahre
Geschichte….)
„Suzana, hast du meinen
Zitronenjoghurt gegessen?“
„Ja, ich habe EINEN
Zitronenjoghurt gegessen.“
„Das war meiner. Ich will,
dass du einen neuen kaufst.“
Suzana spöttisch:
„Oh sorry, da stand dein
Name nicht drauf.“
„Und wieso sind hier 3
verschiedene Säfte offen?“
Suzana: „Weil wir getrunken
haben, du weißt, das machen Menschen, um nicht zu dehydrieren. Auf dem Balkan
zumindest.“
„Aber hättet ihr nicht nur
einen Saft aufmachen können, wieso denn alle drei?“
„Na zuerst hatten wir Lust
auf Orange, dann auf Apfel und dann auf Multivitamin...“
Später sagte sie mir: Was
ist denn mit dem los, wohl zu viel Werbung mit dem Bauer-Joghurt gesehen, auf
den Tom ein Post-It mit seinen Namen geklebt hat.“
Sagen wir es so, der Bruder
war aufs Äußerste von den Balkanmädels genervt, die sich bedienen, alle Säfte
aufreißen und diese nicht mal mit Wasser mischen und eben keine Schorle
trinken, damit der Saft länger hält.
Für Jugos ist das kleinlich und das Leben zu kurz, um Schorle zu trinken, wenn man auf die verdammte Schorle nun mal keine Lust hat.
Für Jugos ist das kleinlich und das Leben zu kurz, um Schorle zu trinken, wenn man auf die verdammte Schorle nun mal keine Lust hat.
Wir haben diesen Bruder noch
oft auf die Schippe genommen, vor allem als er einmal Geld fürs Benzin verlangt
hat, weil er uns zu mir nach Hause gefahren hat und das waren immerhin 40 km.
Wenn ein Mann eine Frau nach Hause fährt und dann Benzingeld von ihr will, dann
kann es sein, dass sie dämonische Kräfte entwickelt und ihn mit einem Blick in
Flammen aufgehen lässt oder er wird unmittelbar vom Mann zum Nicht-Mann
degradiert und folglich aus der Wahrnehmung einfach ausgeblendet. Ich möchte
noch erwähnen, dass er sowieso diesen Weg gefahren wäre, weil seine eigene
Freundin auch bei mir im Ort wohnte und auf ihn gewartet hat. Aber als
richtiger Deutscher wollte er es korrekt machen und die Kosten durch 3 teilen.
Jugoslawen würden Gästen alles aus ihrem Kühlschrank anbieten, alles aus dem
Keller und auch alles, was in Fässern auf dem Balkon steht, den Haustier-Hasen
schlachten, wenn es sein muss oder zur Tanke fahren, um noch schnell Kuchen zu
kaufen.
Ich=Jugo.
Ja, ich wohnte außerhalb von
München, aber jedes Mal, wenn ich in München aus war und mich ein
serbischer/kroatischer/bosnischer was auch immer Bekannter/Freundin nach Hause
fuhr, lief das anders ab. Selbst auf die ausdrückliche Betonung hin, dass es
weit ist, bestanden sie darauf, denn eine Frau fährt um 5 Uhr morgens nicht
alleine mit der S-Bahn. Hätte ich ihnen Geld für das Benzin geboten, hätten sie
sich beleidigt gefühlt.
Eine andere Freundin
erzählte von ihrem einzigen und letzten Date mit einem Deutschen. Er hatte sie
monatelang umworben und schließlich hatte sie ja gesagt. Das Problem
nur war, dass nennen wir ihn Volker…einen fatalen Fehler begangen hat, als die
Bedienung kam.
„Getrennt oder zusammen?“
„Getrennt.“, hatte Volker
gesagt.
„Nein zusammen.“ erwiderte
meine Freundin, zahlte die gesamte Rechnung, stand auf und teilte Volker mit:
„So und heute Nacht viel Spaß mit deiner rechten Hand.“
Merke: willst du mit einer
Jugo-Frau zusammen sein, zahl die Rechnung, ganz egal, ob sie nur einen Latte
Macchiato hatte oder Lobster, zahl sie Mensch und bedank dich für ihre reizende
Gesellschaft!
Da gibt es dieses Jugo-Lied:
Ništa nije skupo, kad pored sebe imaš pravu ženu, i reći ću svima, koji me zovu
i slepim i glupim, dobro dok imam s´čime da je kupim. (Nichts ist zu teuer,
wenn man neben sich die richtige Frau hat und ich werde allen sagen, die mich blind
und dumm nennen: alles ist ok, solange ich noch das Geld habe, sie zu „kaufen“.
Anderer Schauplatz. Jedes
Mal, wenn ich in einem Land bin, in dem die Gesamtrechnung aller
Restaurantgäste einfach durch die Anzahl der Gäste geteilt wird, fühle ich mich
ungerecht behandelt.
Oft ist es mit Jugomädels
so. Eine ist immer dabei, die meint, Champagner gehört zu ihrer Louis Vuitton
oder es muss ein Kobe-Rind sein. Ich nippe am Wasser und zahle später mehr, als
ich eigentlich konsumiert habe. Da bricht dann das extrem Deutsche aus, auch in
den USA. (Wieso muss ich JEDEM Trinkgeld geben, wieso bezahlt der Arbeitgeber
die nicht anständig, ihre Nettigkeit ist doch so gekünstelt....und ach Herrgott
die tax kommt auch noch drauf…).
Ich=Deutsch
Aber Witz beiseite. Eigentlich
geht es mir um Identität. Wer bin ich? Bin ich Deutsche? Bin ich Jugoslawin?
Bin ich Bosnierin? Bin ich eine Deutsche mit Migrationshintergrund? Bin ich
deutsch, weil man Pass deutsch ist? Oder bin ich jugoslawisch, weil mein Herz
vom Balkan ist. Jemand sagte mir einmal, ich denke deutsch und fühle
jugoslawisch. Vielleicht trifft es das am besten.
Ein anderer drückte es so
aus: Du gehörst zu dem Land, in dessen Sprache du denkst und träumst.
Hm..ich träume in
Bildern..wenn ich happy bin denke ich deutsch: Oh, was für ein schöner Tag.
Wenn ich wütend bin, denke
ich jugoslawisch: Ma pizda ti materina, ubit ću te! Goni mi se s`očiju.
Hier ist man eben immer die
Ausländerin und „unten“ ist man immer die „iz Njemačke“ (die aus Deutschland).
Das erkannte man daran, dass
meine Milchzähne vollzählig waren und nicht schwarz, dass meine Puppe sauber
war und gekämmt und wenn ich mit der Katze spielte, wollte ich sie nicht im
Fluss ertränken.
Ich hatte einmal einen
gelben Elefanten namens Dusty. Irgendwann stopfte meine Mama ihn in eine Tüte
und ab damit nach Bosnien, so wie mit allem, das entweder wertvoll war und ins
Haus kam oder das verschenkt wurde.
Dusty kam zu einer Cousine
und machte seinem Namen bald alle Ehre. Sie zog ihn im Dreck hinter sich her
und ihre Puppen sahen aus wie Chucky die Mörderpuppe, ihnen fehlte ein Auge,
das Haar, oder mindestens ein Arm oder Bein, meistens waren sie auch noch
nackt.
Ich=Deutsch.
A propos Haus. Oh mein Gott,
das Haus! Als meine Eltern ihr Haus abrissen und ein neues bauten, wollte ich
alle Hankwerker eigenhändig an ihren Testikeln zusammenknoten und im Garten zum
Rausch ausschlafen über die Wäscheleine hängen und ihnen so ihre Inkompetenz austreiben.
Türen waren schief,
Leitungen falsch verlegt. Nach Ankunft auf der Baustelle versammelten sich alle
erst einmal um den Bierkasten und fragten, was es denn nachher zu essen gäbe.
Als ich meiner Mutter sagte,
sie müssen die Tür meines Zimmers rausnehmen und neu einbauen, weil sie unten
an den Fliesen entlangschrammt und nicht zu schließen ist, durfte ich mir
anhören, dass wir nicht in Deutschland seien und dass ich froh sein kann, dass
sie sie überhaupt richtig herum eingebaut haben.
Ich=Deutsch.
Überhaupt nervt Vieles in
Ex-Jugoslawien, vor allem die weit verbreitete Meinung, wir „Deutschen“ seien
reich. Eine der Lieblingsbeschäftigung jugoslawischer Frauen oder Mädchen ist
es, die Koffer der Deutschen zu durchwühlen und dann so lange zu betonen, wie
schön dieses Kleidungsstück ist, bis man den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden
hat und denkt: Na soll sie haben das Teil von H&M für 30 Euro. Teilweise habe
ich mich geschämt, dass ich mehr hatte, als sie und meine Uhr, mein Parfum etc.
daheim gelassen. Jugos, die nicht im Ausland leben, denken in Deutschland
regnet das Geld vom Himmel und man muss nur das Fass auf dem Balkon aufmachen.
Sie sehen nicht, wie viel die Einwanderer arbeiten und wie bescheiden sie hier
oft leben.
Ich=Deutsch.
Und was ist mit dem
Argument, die Deutschen seien kühl? Mag etwas dran sein.
In Deutschland kannst du von
München nach Hamburg fliegen/mit dem Zug fahren und kein Mensch spricht dich
unter Umständen an.
Der Einzige, der mich mal im
Zug von Zürich nach München angesprochen hat, war ein Amerikaner, der Schach
spielen wollte.
In Ex-Jugoslawien erzählt
dir dein Sitznachbar sein ganzes Leben, zeigt dir alle Fotos seiner Kinder und
packt dann die pita seiner Frau aus und bietet sie dir an.
Wir Jugos küssen uns, ja
viele sogar drei Mal bei der Begrüßung, ja auch die Männer.
Die Deutschen geben sich hingegen die Hand oder nicken mit dem Kopf, heben die Brauen und sagen: „Hallo.“
Die Deutschen geben sich hingegen die Hand oder nicken mit dem Kopf, heben die Brauen und sagen: „Hallo.“
Bei Familienbesuchen wird
man so oft geküsst und geherzt, dass man nachher von seiner Wange
Speichelproben nehmen und zum DNA-Test einreichen könnte.
Wir umarmen uns und unsere
Türen stehen zumindest auf dem Land immer offen.
Ich war noch nie bei
jemandem zu Besuch, dessen Haustür geschlossen, geschweige denn zugesperrt war.
Amerikaner sagten mir, dass es sie wundert, dass hier in Deutschland alle Türen in der Wohnung geschlossen sind und dass sie ihre immer offen lassen, sie denken, die Deutschen wollen ihre Privatsphäre haben.
Es ist keine Seltenheit,
dass man auf dem Balkan auch mit über 25 oder 30 noch in einem Haus mit seinen
Eltern wohnt und dass die zukünftige Ehefrau des Sohnes einfach mit einzieht.
In Deutschland zahlt der Vater die Studentenbude oder die erste WG und sagt: Studier was und sauf nicht so viel.
Ich kenne Jugoeltern, die beim Umzug helfen, sich heimlich in die Wohnung der Kinder schleichen, um zu putzen oder eine Lampe anzubringen, während die deutschen Schwiegereltern dastehen und konstatieren: Ja, ihr habt zu tun, wir gehen dann mal.
In Deutschland zahlt der Vater die Studentenbude oder die erste WG und sagt: Studier was und sauf nicht so viel.
Ich kenne Jugoeltern, die beim Umzug helfen, sich heimlich in die Wohnung der Kinder schleichen, um zu putzen oder eine Lampe anzubringen, während die deutschen Schwiegereltern dastehen und konstatieren: Ja, ihr habt zu tun, wir gehen dann mal.
Gefühle werden bei Jugos viel
intensiver zum Ausdruck gebracht, ganz egal ob positive oder negative. Meine
Mutter sagte mir oft: „Ja sam rodila u ovaj svijet, ja te mogu i maknuti sa
njega.“ (Ich habe dich in diese Welt geboren, ich kann dich aus wieder aus ihr
entfernen.) Aber natürlich meinte sie es nicht so und im nächsten Moment konnte
sie feststellen, wie sehr sie uns Kinder liebt und dass wir sie zu selten
anrufen und sie könnte ja tot in der Ecke ihrer Wohnung liegen, in Deutschland
liegen viele alte Menschen tot in ihrer Wohnung und die Nachbarn kümmern sich
nicht.
Ja Mama, ich ruf dich öfter
an und prüfe alle 2 Wochen, dal ležiš mrtva u ćošku...
Ein Deutscher, der verlassen
wurde, kommt ins Büro uns sagt, er fühlt sich nicht gut, während sein
Jugo-Arbeitskollege aus selbem Grund schon draußen am Gerüst hängt und sich vom
8. Stock fallen lassen will.
Ich=Jugo.
Ich habe einmal ein
Praktikum bei BMW gemacht. In der Abteilung war das Lager gespalten zwischen
den Lateinamerikanern und den Deutschen. Ich gehörte aufgrund der Telenovelas und
den Spanischkenntnissen zu den Lateinamerikanern.
Die Deutschen waren pünktlich,
still und höflich und schrieben E-Mails an ihre Kunden und trugen gedeckte
Farben und kein Make-Up. Ungefähr so:
![]() |
Die Lateinamerikaner und -innen kamen
zu spät, gackerten laut, gingen erst einmal gemeinsam frühstücken,
telefonierten mit Südamerika lauthals, fragten wie es der kranken Mutter geht,
der Kuh, die gerade gekalbt hat, sie trugen dralle Farben und vieeeeel Make-Up. Bei einigen Frauen war ich nicht einmal sicher, ob sie wirklich zwei X-Geschlechtschromosomen hatten.
Eine (deutsche) Kollegin (mit
einem Ausländer verheiratet) hieß Boucetta mit Nachnamen und sie wurde heimlich
nur Miss Vagina genannt, da „buceta“ auf Portugiesisch, naja googelt selbst.
„Na Frau Boucetta, nehmen
Sie heute die Wiener Würstchen oder die Currywurst?" Und kein
Südamerikaner schien sich über den Witz zu stören, während die Deutschen schon etwas vermuteten und eine Mail an den Betriebsrat verfassten. Gelacht hat von denen niemand.
Waren die Deutschen also
professionell und die Lateinamerikaner mit dem Jugo, der sich eingeschlichen
hat, nicht?
Mir erklärte Magdalena aus
Mexiko, dass die Südamerikaner eine gesellige Kommunikation erwarten, sie sei
schlicht gezwungen gewesen, sich nach seiner Kuh zu erkunden, sonst hätte der
Kunde gedacht, sie interessiert die Geschäftsbeziehung nicht.
Ok..Ich=Jugo/Mexikanisch.
Dieser Post könnte noch viel
länger werden, im Endeffekt läuft es darauf hinaus ni tamo ni vamo (nicht hier
und nicht da). Ich bin ein Jugoschwabo und ein anderes Wort fällt mir nicht
ein, aber ich weiß, dass ich noch oft, noch sehr oft darüber schreiben werde
und dass man das Thema auch ernster beleuchten kann.
Haben wir Jugoschwabos einen
Identitätskonflikt?
Wir zahlen hier Steuern und
rufen beim Eurovision Song Contest doch für „unser“ Land an.
Beim Fußball dasselbe und
wenn ein Jugo doch ein deutsches Trikot anzieht, muss er sich eventuell
anhören, wieso er es trägt, er sei ja schließlich kein Müller oder Schneider.
Wer sind wir, und wenn ja,
wie viele?
;-) Also, da kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, dass ich, was Namen buchstabieren anbelangt, locker dagegenhalten kann. Ich möchte nicht wissen, wie oft ich in meinem Leben meinen vollen Namen deutlich buchstabierend wiederholt habe: Predrag Zezelj. Dazu kommt, dass ich einen leichten Fehler beim rollenden RRR habe (den eigentlich nur Jugos bemerken), der mir aber selbst Mühe bereitet, meinen Vornamen korrekt auszusprechen. Snjezana, bin gerade über Deinen Blog gestolpert und finde ihn super! Bin jetzt in der Arbeit und kann nicht alles lesen, was Du schreibst, aber ich werde mich gerne am Abend noch einmal in Deine Lektüre vertiefen!
AntwortenLöschenPredrag Žeželj
Hallo Prrrrredrag oder heißt es Predraze!?
AntwortenLöschenNoch ein Leidensgenosse:-)
Willkommen und danke für dein Kompliment!
Sneki
Odličan teskt, bravo! Interesantna tema za mene koji se zlopatim sa nemačkim :)
AntwortenLöschenGoran
Wie wär erst die Reaktion gewesen hättest du dich in der Klasse als Schneewittchen vorgestellt;)
AntwortenLöschenHabe ich auch schon...Standardfrage: Und wo sind deine Zwergeeeee??? Danke für die positive Kritik:-)
AntwortenLöschenIch fühle mit dir! schöne grüße aus Bec DJORDJEVIC
AntwortenLöschen